Berlin, 10. Mai: Diskussion/Konzert mit Zmitser Vaitsyushkevich

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In Berlin am Donnerstag, 10. Mai 2012, um 20:00 Uhr in der Auguststr.
69 (Gebäude der KW Institute for Contemporary Art)

Die Veranstaltung ist Teil einer Tour durch 9 europäische Städte -
Ziel der Veranstaltung ist es, Aufmerksamkeit für die politischen
Gefangenen in Belarus zu erregen, und Solidarität mit Belarus
auszudrücken. Moderiert und musikalisch begleitet wird der Abend von
einem der bekanntesten belarussischen Singer-Songwriter, Zmitser
Vaitsyushkevich.

Facebook:

Karte: http://g.co/maps/fny7p

Aўтапрабег «Еўрапейская салідарнасць з Беларуссю» c 9 па 18 мая 2012.
Гэта музычныя сустрэчы (з фота і відэа - прэзентацыямі і акцыямі
салідарнасці) у 9 гарадах Еўропы (Варшава, Берлін, Амстэрдам, Брусэль,
Вена, Будапешт, Прага, Браціслава, Кракаў). Акцыя накіравана на
прыцягненне ўвагі да праблемы палітычных зняволеных у Беларусі і
падтрымкі настрою салідарнасьцi ў беларускім грамадстве.

Вядучы – Зміцер Вайцюшкевіч

Unabhängig von dieser Veranstaltung organisiert die
deutsch-belarussische Gesellschaft e.V. um 17 Uhr im Centre Monbijou
eine Veranstaltung zum Thema "Belarus in Focus: Lukashenko is ready to
start a new game with the EU, who defines the rules?":
http://www.facebook.com/events/163846030411690/

Sommerschulen 2012 in Belarus für deutsche Studierende

Index
 

Ausschreibung - ''Go East Sommerschulen'' 2012

Bewerbungstermin: Die Bewerbungstermine entnehmen Sie bitte der jeweiligen Ausschreibung.

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) vergibt Stipendien an deutsche Studierende (in Ausnahmen auch an Doktoranden) zur Teilnahme an Sommerschulen an Hochschulen in den Ländern Mittel- und Osteuropas (MOE) und den Staaten der GUS.

Das zweigleisige Bewerbungsverfahren sieht vor, dass Kandidaten sich bei den jeweiligen Sommerschulen um eine Zulassung bewerben; parallel kann ein DAADStipendium beantragt werden. Der DAAD wird über den Antrag erst nach Ablauf der Bewerbungsfrist der Sommerschule entscheiden.

...

Belarus

  • Baranowichi - Staatliche Universität Baranowichi
    Belarus-Geostrategische Bedeutung, Geschichte und Geographie an der Schnittstelle von Mittel- und Osteuropa
    http://www.barsu.by/sommerschule/ 
    Kontaktperson: Prof. Dr. Viktor Rudsky, E-Mail: rudsky@barsu.by
  • Minsk - Belarussische Staatliche Universität (BSU)
    Belarussische Geschichte - Geschichte des heutigen Belarus? Historische Wanderungen und deutsche Spuren
    www.bsu.by/ifd
    Kontaktperson: Karsten Münchhoff, E-Mail: ifd@bsu.by
  • Minsk - Belarussische Nationale Technische Universität (BNTU)
    Automobilindustrie in Belarus - Technik, Wirtschaft, Interkulturalität
    http://www.daad-ic-minsk.by/index_de.php;
    Kontaktperson: Tatsiana Dashuk; E-Mail: dashuktatsiana@gmail.com
  • Minsk - Belarussische Staatliche Wirtschaftsuniversität
    Entwicklung der Sport- und Freizeitindustrie in Belarus und Deutschland im Vergleich
    http://www.bseu.by/english/
    Kontaktperson: Alexander Zintl; E-Mail: zintl_alexander@gmx.de
  • Minsk - National Academy of Sciences of Belarus
    Central-Eastern Europe in the World War I: view from Belarus
    Kontaktperson: Andrei Salauyanau; E-Mail: s198028@mail.ru

(Крыніца: Belarussen in Deutschland)

Bonn, 8.5. - 31.5. Ausstellungseröffnung: Menschenrechte und Zivilgesellschaft in Belarus

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Eine Veranstaltung in Kooperation des Minsk Clubs Bonn e.V. mit der Stadt Bonn und Libereco – Partnership for Human Rights e.V.

Dienstag,  8. Mai 2012 um 17 Uhr im Foyer des Stadthauses, Berliner Platz 2, Bonn. Sie sind herzlich eingeladen, die Teilnahme ist kostenlos.

Mit einem Vortrag von Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung

Was geht vor in dem Land, in dem seit 1994 Alexander Lukaschenko herrscht und das oft als letzte Diktatur Europas bezeichnet wird? Unter welchen Bedingungen existiert die dortige Gesellschaft und demokratische Opposition? Wie steht es um die Lage der Menschenrechte? Diese Ausstellung möchte Antworten auf diese Fragen geben und zeigen, welchen Repressionen die belarussische Zivilgesellschaft ausgesetzt ist.

8. bis 31. Mai 2012 im Foyer des Stadthauses Bonn und 14. bis 18. Mai 2012 im Lichthof (Hauptgebäude) der Universität Zürich.

Weitere Informationen:Libereco und http://minskclub-bonn.de/

(Крыніца: http://www.dbg-online.org)

Адукацыйны тыдзень у Боне „Узнаўляемыя віды энергіі“

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для каго: школьнікі і студэнты старэй за 16 гадоў
дзе: Бон, Нямеччына
калі: 1-8 ліпеня 2012

фінансавыя ўмовы: усе выдаткі аплочваюць арганізатары, складка на ўдзел 50 еўра
дэдлайн: 31/05/2012

Грамадская арганізацыя «Minsk Club Bonn» запрашае школьнікаў і студэнтаў да ўдзелу ў адукацыйным тыдні, які адбудзецца 1-8 ліпеня 2012 года і будзе прысвечаны тэме „Узнаўляемыя віды энергіі“. Падчас візіту беларускія ўдзельнікі наведаюць шматлікія ўстановы і прадпрыемствы г.Бона, прымуць удзел у сусветным кангрэсе па ветравой энергіі, дыскусіях з нямецкімі школьнікамі і студэнтамі. Заяўкі дасылаць на мэйл Else Rieser: erieser@t-online.de да 31 траўня. Арганізатары забяспечваюць выдаткі за дарогу, пражыванне, харчаванне, праезд па горадзе і праграму. Складка на ўдзел 50 еўра. Больш падрабязная інфармацыя на сайце.

(Крыніца: http://adukacyja.info)

Tübingen, heute 20 Uhr: Auf der Spur historischer Verantwortung in Belarus


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Galina Rudolfowna, Überlebende des Minsker Ghetto bei einem Interview im Jahr 2009

Daniel Marcus und Hans-Ulrich Probst, Freiwillige der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste in Belarus, berichten über ihre mehrjährige Arbeit mit Menschen mit Behinderungen und Überlebenden des Ghettos in Minsk.

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Juri Pjazikov und Igor Manzurov auf dem Sommerlager des Vereins Kanikuli e.V.

Belarus spielt in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit in Deutschland zumeist eine untergeordnete Rolle – prägend für das Bild im Westen ist der autoritär regierende Präsident Aleksandr Lukaschenko, der seit 1994 eine europäische Öffnung ablehnt.

Kaum ein anderes Land jedoch wurde stärker durch die Folgen der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl am 26. April 1986 in Mitleidenschaft gezogen als Belarus (Weißrussland). Bis heute sind Teile des Landes im Sperrgebiet der radioaktiven Verseuchung nicht zugänglich, Erkrankungen und gesundheitliche Schäden gerade an Nachgeborenen im ganzen Land an der Tagesordnung. Darüber hinaus ist die Situation von Menschen mit Behinderungen in Belarus schwierig: Geschlossene Heime ohne pädagogische Betreuung und nur geringe gesellschaftliche Akzeptanz für die Natürlichkeit des Andersseins erschweren die Integration.

Daniel Marcus und Hans-Ulrich Probst, ehemalige ASF-Freiwillige, berichten am Gedenktag des GAU von Tschernobyl über ihre mehrjährige Arbeit mit Menschen mit Behinderungen in Minsk, der Hauptstadt von Belarus. Beide lebten über ein Jahr in Belarus, betreuten in verschiedenen Einrichtungen Menschen mit Behinderungen, begleiteten jedoch auch Überlebende des Minsker Ghettos und ehemalige Zwangsarbeitende aus Belarus.

Seit 2007 wird die Arbeit der Freiwilligen vom Verein „Kanikuli“ unterstützt, der integrative Freizeiten für Menschen mit Behinderungen anbietet, in dem sich beide Referenten seit ihrem Dienst engagieren.

Donnerstag 26. April, 20 Uhr 

Evang. Gemeindehaus Lustnau 
Neuhaldenstraße 10
72074 Tübingen
Kontakt: hans-ulrich.probst@gmx.de
https://www.asf-ev.de/de/ueber-uns/aktiv-mit-asf/regionalgruppen/tuebingen/veranstaltungtuebingen120426.html

Berlin, ab heute 19 Uhr: Eröffnung der 7. Biennale für Zeitgenössische Kunst

1.5. Berlin: Gastspiel der Theatergruppe "Kleines Ensemble"

IMG_3940.JPG „Café Sehnsucht“

Ein Gastspiel der Theatergruppe „Kleines Ensemble“
aus  Minsk (Belarus) in Berlin

„Cafè Sehnsucht“ hatte am 29. April 2011 in Minsk seine Premiere und wird nun für ein einmaliges Gastspiel in Berlin zu sehen sein. Das ist nur möglich dank der freundlichen Unterstützung durch die Ernst-Reuter-Gesellschaft der Freien Universität Berlin, den Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), die Deutsche Botschaft Minsk und den Deutsch-Belarussischen Wirtschaftsclubs.

Regie:  Jutta Behnen

Zum Inhalt von „Café Sehnsucht“ 

Das kleine Café mit dem Namen „Café Sehnsucht“ liegt neben einer Schauspielschule. Es bietet einer Gruppe von jungen SchauspielschülerInnen eine zweite Bühne, denn ihre Pausen nutzen die angehenden SchauspielerInnen dazu, im „Café Sehnsucht“ zu üben, zu improvisieren und Theaterszenen zu proben. So halten Ausschnitte aus Dramen von Moliere, Shakespeare, Tschechow und Goethe Einzug in das Café, aber auch Szenen von Ödon von Horvath, Franz Hohler und Laura de Weck. Die beiden Schwestern Vera und Juli, die das Café zusammen leiten, reagieren äußerst unterschiedlich auf die Nutzung ihres Cafés als Theatercafé und geraten darüber immer wieder in Streit. Die Geschichte um die zwei Schwestern und einen attraktiven Fremden, der auf einmal das Geschehen betritt, bildet die komödiantisch-romantische Rahmenhandlung, in der Verwechslungen und Intrigen, Wirrungen sowie Verwirrungen ihren Raum haben.

„Café Sehnsucht“ ist eine Theatercollage. Diese Form hat sich als geeignet für die Zielgruppe von Deutschlernenden erwiesen, die in einer Fremdsprache Theater spielen. Es wird aber auch der faszinierenden Fähigkeit der belarussischen Studierenden gerecht, große Textpassagen zum Teil sehr anspruchsvoller Sprache, auswendig zu lernen, weshalb ganze Szenen der dramatischen Weltliteratur in das Stück eingeflochten wurden.

 Zum „Kleinen Ensemble“

Die Theatergruppe setzt sich aus Germanistik-Studierenden der Minsker Staatlichen Linguistischen Universität (MGLU) zusammen. Sie sprechen alle Deutsch als Fremdsprache auf einem hohen Niveau. Ihre Muttersprachen sind Belarussisch und Russisch. Das Theaterspiel haben sie als Methode kennen gelernt, ihre deutschen Sprachkenntnisse noch mehr zu verbessern und kreativ anzuwenden.

Die Leitung der Theatergruppe hat  Jutta Behnen, die als DAAD-Lektorin von 2008 bis 2011 an der Minsker Staatlichen Linguistischen Universität tätig war und das „Kleine Ensemble“ gründete. Die Theaterarbeit mit Deutschlernenden ist Schwerpunkt ihrer Arbeit. Heute ist sie an der Freien Universität Berlin tätig und unterrichtet dort das Thema „Theatermethoden für den DaF-Unterricht“. 

Heute (11.4.) 16:00, Berlin: "Youth subcultures in Minsk, Belarus - surviving under dictatorship"

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir laden Sie herzlich zu dem Vortrag zu Jugendkulturen in Weißrussland
"Youth subcultures in Minsk, Belarus - surviving under dictatorship"
am Mittwoch, den 11. April 2012 von 16.00 bis 19.30 Uhr ins Archiv der Jugendkulturen e. V. ein. 

In dem Vortrag mit Filmdokumentationen in englischer Sprache wird es um Besonderheiten und Schwierigkeiten gehen, mit denen jugendliche Subkulturen in einem autoritären Regime zurechtkommen müssen. 

Weitere Informationen finden Sie im angehängten Programm oder unter folgendem Link: 
http://jugendkulturen.de/veranstaltungskalender/details/230-youth-subcultures-in-minsk-belarus--surviving-under-dictatorship 

Die Teilnahme ist kostenfrei. 

Anmeldungen per Mail an:  veranstaltungen@jugendkulturen.de

Der Vortrag wird gefördert von der Bundeszentrale für politische Bildung. 
Wir würden uns sehr freuen, Sie im Archiv der Jugendkulturen begrüßen zu dürfen. 

Mit freundlichen Grüßen 
  
Giuseppina Lettieri

Archiv der Jugendkulturen e. V. 
Fidicinstr. 3  
10965 Berlin 
Tel: +49 (0)30 694 29 34 
Fax: +49 (0)30 691 30 16 
E-Mail: veranstaltungen@jugendkulturen.de

Program

16:00 – 16:30: Introduction
Where is Belarus situated, what is it remarkable for? Very basic facts about the geographical position, the political situation and the history of Belarus.

16:30 – 17:30: Infrastructure of the subcultures in Belarus
1. Dissemination of information. What possibilities exist in Belarus to circulate nonconformist or critical information? The internet killed fanzines, but are there “fanzines” in the internet?
2. Places. How do punk and hardcore concerts look in Belarus? Are there enough nightclubs and other meeting places at least in Minsk, the capital city? Is squatting possible in Belarus? How are independent (sub)cultural spaces organized in Minsk?
This part of the program will include a documentary about the squat „Majsternia“ in Minsk (2008, 26 min).

17:30-17:45: Break/Pause

17:45 – 18:45: Between escapism and politicisation: where do subcultures lead Belarusian youngsters?
Graffiti and street art in Minsk: No matter if it’s a political slogan or fine art, everything is painted over within weeks, if not hours. What methods can street artists use for their works to stay longer, and be visible at the same time?
Belarusian antifascist movement: A dangerous sport for rude macho guys or basic necessity of selfdefense?
LGBT (lesbian, gay, bisexual, transsexual) youth in Minsk: Between subcultural ghetto and a civil rights movement.
Food Not Bombs: The Belarusian branch of a global movement is almost facing the ban to feed the homeless. Food Not Bombs in Belarus consists only of people under 30 (mainly about 20 years old), and it may be described as a combination of youth subculture and activist scene.
This part of the program will include short movies about street art and the LGBT movement (about 10 min altogether).

18:45 – 19:30: Questions and discussion

Referent:
Vladimir Volodin (born 1984 in Minsk) is a professional historian, he works in an art museum in Minsk since 2006. Since 2000 he was involved in the local Do It Yourself scene. He participated in the publishing of fanzines and squatting. In 2008 he defended his master theses on interaction of graffiti and museums. Lives in Minsk.

3.-27.4. Schöppenstedt: Ausstellung "Meine Heimat Belarus"

Meineheimat

Der Sozialdiakonische Dienst der Propstei Schöppenstedt zeigt im April im Schöppenstedter Rathaus die Ausstellung „Meine Heimat Belarus“. Im Mittelpunkt stehen Zeichnungen von Gymnasiasten aus Witebsk in Weißrussland. Unter anderem spielen die Bilder auch auf den berühmten Maler der Stadt, Marc Chagall, an, der am 7. Juli 1887 in Witebsk geboren wurde. In einem weiteren Schwerpunkt wird das Thema Umweltschäden und Tschernobyl behandelt. Die Ausstellung ist bis 27. April im Rathaus am Markt 3 zu sehen.

Rathaus Schöppenstedt (Markt 3, 38170 Schöppenstedt) 
Montag bis Freitag von 8-12 Uhr/ Donnerstag bis 18:00 Uhr und nach Vereinbarung (0172/9148478)