Berlin, 19.12. Mahnwache, Videoprojektion, Performance auf dem Pariser Platz

[BEL]

19 сьнежня - год пасьля брутальнага разгону мірнай акцыі пратэсту ў Менску супраць фальсіфікацыі прэзідэнцкіх выбараў.

Мы зьбіраемся каля Брандэнбургскай брамы ў Берліне і заклікаем Эўрапейскіх палітыкаў аказаць ціск на беларускі ўрад, патрабуем неадкладнага вызваленьня палітычных зняволеных і спыненьне рэпрэсій у дачыненьні да грамадзянскай супольнасьці і апазіцыі ў Беларусі.

Чакаем усіх неабыякавых!

Месца сустрэчы: Шапік на Pariser Platz
Час сустрэчы: 13.00 - 19.00
Кантакты: Марына Напрушкіна, marina.naprushkina@googlemail.com, 0179-7924008

Аб мерапрыемстве:
13.00 - 19.00 Пікет, відэа-праекцыя, распаўсюджваньне флаераў, збор подпісаў
13.00 - 14.00 Пэрфоманс Міжнароднай Амністыі за адмену сьмяротнага пакараньня ў Беларусі
Для пэрфомансу мы шукаем удзельнікаў! Пішыце: medvedevser@yahoo.de


[RUS]

19 Декабря год после подавления мирной демонстрации в Минске, мы собираемся около Бранденбургских ворот в Берлине.

Мы призываем Европейских политиков оказать давление на белорусское правительство, требуем немедленного освобождения политических заключенных и прекращение репрессий в отношении гражданского общества и оппозиции.

Ждем всех неровнадушных!

Место встречи: Палатка на Pariser Platz
Время встречи: 13.00 - 19.00
Контакты: Марина Напрушкина, marina.naprushkina@googlemail.com, 0179-7924008

О мероприятии:
13.00 - 19.00 Пикет, видео-проекция, распространение флаеров, сбор подписей
13.00 - 14.00 Перфоманс Международной Амнистии за отмену смертной казни в Беларуси
Для перфоманса мы ищем участников! Пишите: medvedevser@yahoo.de


[DEU]

Am 19. Dezember jährt sich die brutale Auflösung der friedlichen Protestaktion in Minsk gegen die Fälschung der Präsidentschaftswahlen.

Wir versammeln uns in der Nähe des Brandenburger Tors in Berlin, und rufen die europäischen Politiker dazu auf, Druck auf die belarussische Regierung auszüben: Wir fordern die sofortige Freilassung der politischen Gefangenen und die Einstellung aller Repressionen gegen Zivilgesellschaftschaft und Opposition.

Alle, denen dies nicht egal ist, sind eingeladen!

Treffpunkt: Stand am Pariser Platz (Mittelinsel)
Uhrzeit: 13.00 - 19.00
Kontakt: Marina Naprushkina, marina.naprushkina@googlemail.com, 0179-7924008

Über die Veranstaltung:
13.00 - 19.00 Mahnwache, Videoprojektion, Verteilen von Flyern, Sammeln von Unterschriften
13.00 - 14.00 Performance von Amnesty International für die  Abschaffung der Todesstrafe in Belarus
Für die Performance werden noch Teilnehmer gesucht! Schreibt bitte an: medvedevser@yahoo.de

Berlin, 19.12. Podiumsdiskussion "Belarus ein Jahr nach den Präsidentschaftswahlen"

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Einladung_19.12.2011.pdf (274 KB)
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19. Dezember 2011, 19.00 Uhr
Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland
Unter den Linden 78, 10117 Berlin

Vor den Präsidentschaftswahlen am 19. Dezember 2010 hatte es Schritte
der Annäherung von Belarus an die Forderungen der EU nach freien
Wahlen gegeben. Die Präsidentschaftskandidaten konnten ihren Wahlkampf
führen, die staatlichen und unabhängigen Medien darüber berichten. Die
Vertreter der Europäischen Union deuteten die außenpolitischen
Schritte von Belarus, etwa die Teilnahme an der Östlichen
Partnerschaft, als Signal für eine zaghafte Liberalisierung und
hofften auf faire Wahlen. Zu Unrecht, wie sich mit der blutigen
Niederschlagung der Proteste gegen die Wahlfälschung am Abend der
Wahlen zeigen sollte. Die Ernüchterung war und ist groß. Noch immer
sind politische Gefangene zu beklagen. Dutzende von Bürgerrechtlern
befinden sich im Exil. Und jene, die im Lande verblieben und weiterhin
aktiv sind, sehen sich seitens der Staatsmacht systematisch unter
Druck gesetzt. In dieser politischen Atmosphäre sind die Aussichten
auf eine mögliche demokratische Neuordnung in Belarus derzeit trüber
denn je. Welche Zukunftsszenarien gibt es für Belarus heute, ein Jahr
nach den Wahlen, und welche Akteure können als Motoren eines
reformorientierten Wandels auftreten? Welche Rolle spielt dabei die
wirtschaftliche Krise, in der sich Belarus befindet? Und welche
Optionen hat die deutsche bzw. die europäische Außenpolitik gegenüber
Belarus – ist sie vorerst gescheitert?

Begrüßung:

Prof. Dr. Rainer Lindner, Vorsitzender deutsch-belarussische
gesellschaft / Minsk Forum und Vorstandsmitglied der Deutschen
Gesellschaft für Osteuropakunde, Berlin

Podium:

Ales Michalevic, ehemaliger Kandidat der Präsidentschaftswahlen in
Belarus 2010, Vorsitzender der Union for Modernization, Anwalt, Minsk
Dr. Valery Karbalevich, Politikexperte und Dozent, Analytisches
Zentrum “Strategia“, Minsk
Maryna Rakhlei, Journalistin der belarussischen Informationsagentur
Belapan, Berlin/Minsk
Marieluise Beck, MdB (Bündnis 90/Die Grünen), Berlin
Karl-Georg Wellmann, MdB (CDU), Berlin (angefragt)


Moderation:

Dr. Heike Dörrenbächer,  Leiterin des Regionalbüros Ukraine und
Belarus, Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, Kiew

Die Podiumsdiskussion findet auf Deutsch und Russisch mit
Simultandolmetschung statt. Im Anschluss an die Diskussion laden wir
Sie zu einem Glas Wein ein. Ihre Anmeldung erbitten wir bis zum 16.
Dezember an minskforum@dbg-online.org.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des „Minsk Forum Prozesses“ statt,
der vom German Marshall Fund of the United States, dem Ost-Ausschuss
der Deutschen Wirtschaft und der Robert Bosch Stiftung als Partner
unterstützt wird.

Wir würden uns über Ihr Kommen sehr freuen.
Mit freundlichen Grüßen
Rahel Zibner
Minsk Forum Office
deutsch-belarussische gesellschaft (dbg)
www.minskforum.org

Berlin, 14.12.: Copernicus Länderabend: Wirtschaftskrise in Belarus - Ursachen & Folgen

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Copernicus Berlin e.V. lädt am Mittwoch, dem 14. Dezember 2011, um 19.00 Uhr zu einem Länderabend mit dem Thema Wirtschaftskrise in Belarus – Ursachen & Folgen in die Räume der Schwarzkopf-Stiftung in der Sophienstraße 28/29, Berlin Mitte herzlich ein.

Während die EU damit beschäftigt ist, Rettungsschirme aufzuspannen, um Griechenland, Portugal, Irland und so manch anderes Land über Wasser zu halten, kämpft auch Belarus mit den Folgen einer immensen Finanzkrise. Im Frühjahr dieses Jahres verschlimmerte sich die Lage in dem osteuropäischen Land dramatisch, als die belarussische Nationalbank gezwungen war, die Währung um 55% abzuwerten.

Spätestens seitdem spürt die Bevölkerung die Folgen der Krise am eigenen Leib. Zuckerhamsterkäufe und ewig lange Schlangen vor den Wechselstuben im Land galten diesen Sommer als Normalzustand. Sobald Devisen ins Land kamen, wurden sie von den Einheimischen aufgekauft, sofern noch Scheine zu ergattern waren. Die Inflation bestimmt Lukaschenkas Reich, einige trauen sich sogar auf die Straße um gegen die wirtschaftliche und politische Lage im Land zu demonstrieren. Ohne Worte, versteht sich. Dabei sitzt der Staat zwischen den Stühlen. Wem sich annähern, wessen Bedingungen in Kauf nehmen um wirtschaftlich wieder Fuß zu fassen? Der EU? Oder doch lieber dem großen Bruder Russland?

Die Copernicus-Stipendiatin Tatsiana Bychkouskaya studiert Internationale Wirtschaft an der Belorussischen Staatlichen Universität in Minsk. In diesem Wintersemester ermöglicht ihr Copernicus das BWL-Studium an der Humboldt-Universität zu Berlin. Mit der wirtschaftlichen Lage ihres Landes vertraut, wird uns Tatsiana Einblick geben in die Situation ihres Landes sowie die relevanten politischen Verwicklungen, die zu dieser Krise beigetragen haben. Sie wird Ursachen und Verlauf der Inflation reflektieren, die politischen Vertreter der Republik zu Wort kommen lassen und uns einen Ausblick geben, was uns in Zukunft erwartet, wenn wir mal wieder einen Blick riskieren in die "letzte Diktatur Europas".

Der Verein lädt die Teilnehmer im Anschluss an die Veranstaltung zu weiteren Gesprächen im informellen Rahmen bei einem kleinen Buffet mit Getränken und selbst zubereiteten osteuropäischen Spezialitäten ein. Der Eintritt ist frei. Spenden für die Arbeit des Vereins sind willkommen. Diese Einladung kann gerne an Freunde und andere Interessenten weitergegeben werden!

Copernicus Berlin e.V. ist ein von Studenten, Absolventen und jungen Berufstätigen getragener gemeinnütziger Verein, der in den zehn Jahren seines Bestehens 75 Studenten aus 20 Ländern ein Stipendium in Berlin ermöglicht hat. Neben dem Studium an einer deutschen Universität absolvieren die Stipendiaten ein mehrmonatiges Praktikum und werden von Mentoren intensiv und persönlich betreut. Das Stipendium wird über Stiftungsgelder, Spenden und Patenschaften finanziert. Ein besonderer Aspekt des Copernicus-Stipendienprogramms ist die Unterbringung und Verpflegung der Stipendiaten in Berliner Gastfamilien.

Für weitere Informationen steht Ihnen unser Pressebeauftragter per E-Mail an presse@copernicus-stipendium.de zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Vorstand und PR-Team von Copernicus Berlin e.V.

Copernicus Berlin e.V. im Internet:
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Berlin, 19.12.2011 - 16h: Mahnwache von Amnesty International

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PM_belarus_mahnwache_19.12.2011_neu.pdf (92 KB)
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Hallo liebe Belarusfreunde und -freundinnen,

hier ein erneuter Aufruf für eine Mahnwache von Amnesty International
zur Freilassung der
gewaltlos politischen Gefangenen in Belarus anlässlich des 1.
Jahrestages der Präsidentschaftswahlen.

Mit einer Kampagne und einer Unterschriftenaktion setzte sich Amnesty
International zudem in den letzten Monaten besonders für die
Abschaffung der Todesstrafe in Belarus ein. Die Kopien der mehr als
20.000 in Deutschland gesammelten Unterschriften gegen die Todesstrafe
in Belarus sollen nun der belarussischen Botschaft in Berlin
überreicht werden. Die Unterschriftenaktion und -übergabe erhält
besondere Relevanz, nachdem am 30.11.2011 Dmitri Konowalow und
Wladislaw Kowalew in Belarus zum Tode verurteilt wurden.

Daneben fordert Amnesty International weiterhin die Freilassung von
Ales Bialiatski, dessen Prozess begonnnen hat.
.
Die Mahnwache findet diesmal am nächsten Montag, den 19.12.2011 um 16h
vor der belarussischen Botschaft, Am Treptower Park 32, 12435 Berlin
statt.

Die Pressemitteilung finden Sie im Anhang! Gerne können Sie diese weiterleiten!

Liebe Grüße,

Katharina Wiatr
(Sektionskoordinationsgruppe Belarus)

Адбыліся «сталы заўсёднікаў» у Бэрліне і Мюнхэне


На поўначы і поўдні краіны зьбіраліся добрыя людзі каб смакаваць файнае піва ды весьці цікавыя гутаркі. Будзем рады бачыць вас у наступны раз, прыходзьце, не саромейцеся :) А калі вам хочацца наладзіць беларуска-нямецкую сустрэчу альбо паці ў вашым горадзе: Мы дапаможам!

Нашыя каардынаты: Бэрлін і Мюнхэн 

Im Norden und Süden des Landes fanden wieder Belarus-Stammtische mit leckerem Bier und interessanten Leuten statt. Wir freuen uns schon auf das nächste Mal, alle sind herzlich eingeladen! Und wenn ihr ein belarussisch-deutsches Treffen oder eine Party in einer anderen Stadt organisieren wollt, helfen wir gerne.

Unsere eMails: Berlin і München

 

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Einladung: Seminarreihe Speak up for Human Rights! Use New Media!

Speak Up for Human Rights!
Use New Media!

Ein Projekt der Initiative Mittel- und Osteuropa (InMOE) e.V. in
Kooperation mit dem Club for Young Leaders (Ukraine) und Next Stop –
New Life (Belarus)

Eine Praxisseminarreihe für angehende Menschrechtsaktivisten

Ziel des Projekt ist es, jungen Menschen die persönliche
Auseinandersetzung mit Menschenrechten zu ermöglichen und sie dafür zu
qualifizieren, eigene Menschenrechtsaktionen, u.a. mithilfe des
Internets und Social Media, umzusetzen. Insbesondere wollen wir uns
mit dem Recht auf Meinungsfreiheit auseinandersetzen.

Zu dem Projekt sind junge Menschen aus Belarus, Ukraine und
Deutschland eingeladen. In jedem der beteiligten Länder findet
innerhalb von drei Monaten  ein 6-tägiges Seminar statt. Zwischen den
Seminaren haben die Teilnehmenden die Möglichkeit eigene Recherchen
vorzunehmen und diese dann über verschiedene Kanäle zu publizieren.

Die Ergebnisse des Seminars und der Recherchen werden unter anderem in
einem mehrsprachigen Projektblog veröffentlicht.

Hast du Lust,...

dich mit Menschenrechten in Deutschland, der Ukraine und Belarus
auseinanderzusetzen?
zu lernen wie man erfolgreiche Kampagnen schmiedet um auf
Menschenrechte in der Öffentlichkeit aufmerksam zu machen?
dich mit jungen Menschen aus Belarus und der Ukraine zu aktuellen
politischen Fragen auszutauschen?

Ablauf und Umfang der Praxisseminare

Das Projekt dauert 3 Monate (Mitte Januar bis Mitte April) und
beinhaltet drei verbindliche Seminarmodule.

Module

Los geht´s! Grundlagenseminar 22.-27.01.2012 in Berlin (DE)
Jetzt aber! Menschenrechten praktisch 02.-07.03.2012 in Minsk (Belarus)
Weiter machen?! Auswertungsseminar 13.-18.04.2012 auf der Halbinsel
Krim (Ukraine)

Der erste und der letzte Tag des Seminars sind jeweils für die An- und
Abreise zum Seminarort geplant.

Du führst zwischen den Seminaren ein kleines Praxisprojekt gemeinsam
mit den anderen Teilnehmenden durch. Dies beinhaltet Recherchen zu
aktuellen oder historischen Menschenrechtsverletzungen und die
Erstellung einer öffentlichkeitswirksamen Kampagne oder Aktion. Das
Praxisprojekt wird auf dem Grundlagenseminar erarbeitet..

Teilnahmebedingung

Wir laden dich herzlich ein, eine/r unserer 10 TeilnehmerInnen aus
Deutschland zu werden!

Das Seminar ist für dich gemacht, wenn du:

zwischen 18 und 21 Jahre alt bist
in Deutschland, der Ukraine oder Belarus gemeldet bist
dich auf Englisch im Seminar verständigen kannst
an allen drei Seminaren verbindlich teilnehmen kannst
du bereits Erfahrung im Bereich Menschenrechte hast bzw. diese gewinnen möchtest
du schon immer Mal mit anderen gemeinsam eine Kampagne entwickeln wolltest
du dich für Mittel- und Osteuropa, Geschichte oder Politik  interessierst
(idealerweise) bereits in einer NGO, Schule, Universität oder
Initiative aktiv bist oder aktiv werden willst
motiviert bist, dich durch dein Engagement für gerechteres
Zusammenleben in Europa einzusetzen

Kosten
Im Rahmen der Seminarreihe übernehmen wir die anfallenden Reise-,
Unterkunfts- und Verpflegungskosten für alle drei Seminare. Darin sind
auch Flüge von/nach Belarus und in die Ukraine enthalten. Zur
Unterstützung unserer Arbeit bitten wir um einen Kostenbeitrag von 40€
pro Seminar für Teilnehmer aus Deutschland.

Coaching und Zertifikat
Während des Seminars steht euch ein Ansprechpartner in eurem Land zur
Verfügung, der euch bei euren Ideen zur Seite steht und unterstützt.
Nach Abschluss der Seminarreihe erhaltet ihr ein Zertifikat, das die
wesentlichen Ausbildungsinhalte und gemeinsam reflektierte,
persönliche Kompetenzerweiterungen beinhaltet.

Bewerbung bis zum 15.12.2011 online unter http://bit.ly/s6AhWM

Förderung
Das Projekt wird gefördert im Programm EUROPEANS FOR PEACE der
Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“, durch den German
Marshall Fund der Vereinigten Staaten und durch den Kinder und
Jugendplan des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und
Jugend.

Kontakt und Rückfragen
Robert Werner
network and capability building

Initiative Mittel- und Osteuropa e.V.
www.initiative-moe.de
mail to: robert.werner@initiative-moe.de

Berlin, 8.12.: "Ein belarussischer Traum"

Aus Anlass des Internationalen Tages der Menschenrechte laden der
Verein “Menschenrechte in Belarus e.V.“ und der German Marshall Fund
of the United States zu folgender Filmvorführung und anschließender
Diskussion mit Gästen aus Belarus sehr herzlich ein:

“Ein belarussischer Traum“: was passierte in Belarus nach der Wahl 2010?

Das EU-Nachbarland Belarus wird seit 1994 von Alexander Lukaschenko
autoritär regiert. Seit den gefälschten Präsidentschaftswahlen im
Dezember 2010 sehen sich Demokraten, Menschenrechtler und unabhängige
Journalisten einer neuen, massiven Verfolgungswelle ausgesetzt.
Gleichzeitig gerät das Regime Lukaschenkos zunehmend unter
wirtschaftlichen Druck, ist international isoliert und verliert in der
Bevölkerung seinen Rückhalt.

„Ein belarussischer Traum“ ist der erste unabhängige Dokumentarfilm,
der sich der jüngsten Ereignisse und Entwicklungen in Belarus annimmt.
Regisseurin Jekaterina Kibaltschitsch zeigt eindrücklich, mit welcher
Härte die belarussische Regierung gegen Andersdenkende vorgeht, aber
auch, wie fast zwei Jahrzehnte der Diktatur den Alltag und die Träume
ihrer Landsleute beeinflussen.

Nach der Filmvorführung (50 Minuten) schließt sich eine Diskussion mit
folgenden belarussischen Gästen an:

Alexander Atroschtschenkow ist Journalist der unabhängigen Webseite
Charter97.org und war Pressesprecher des Präsidentschaftskandidaten
Andrej Sannikow. Nach den Wahlen am 19.12.2010 wurde er verhaftet, des
Schürens von Massenunruhen angeklagt und zu einer Haftstrafe von vier
Jahren verurteilt. Mitte September kam er auf Verfügung Lukaschenkos
und ohne Gnadengesuch frei.

Nikita Lichowid ist Aktivist der Bewegung „Für Freiheit“. Nach der
Wahl wurde er zu drei Jahren und sechs Monaten Haft in einem
Arbeitslager verurteilt. Auch er kam Mitte September frei, ohne ein
Gnadengesuch unterschrieben zu haben.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, dem 8. Dezember 2011, um 19
Uhr im Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Straße 4,
10405 Berlin statt. Der Eintritt ist frei.

Eine deutsche Übersetzung von Film und Diskussion wird angeboten. Wir
weisen auch darauf hin, dass während der Veranstaltung genehmigte
Filmaufnahmen durch einen belarussischen Dokumentarfilmer vorgesehen
sind.

Wir bitten um Anmeldung zu dieser Veranstaltung bis 7. Dezember unter
berceeintern@gmfus.org wird gebeten.

Berlin, 9.12. "Für die Menschenrechte, gegen die Todesstrafe – Anwälte in Belarus"

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 10. Dezember 2011 wird der Tag der Menschenrechte begangen. Amnesty
International und der Deutsche Anwaltverein (DAV) nehmen diesen Tag
auch in diesem Jahr wieder zum Anlass, um durch eine gemeinsame
Veranstaltung auf die Bedeutung der Menschenrechte in der anwaltlichen
Berufspraxis aufmerksam zu machen.

Zu unserem Diskussionsabend „Für die Menschenrechte, gegen die
Todesstrafe - Anwälte in Belarus“ am 9. Dezember 2011, 18.30 Uhr in
das DAV-Haus, Littenstraße 11, 10179 Berlin, laden wir Sie herzlich
ein.

Alle Einzelheiten zum Programm und zu den Referenten entnehmen Sie
bitte der beigefügten Anlage.

Mit freundlichen Grüßen
Denis Mysnik

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