Berlin, 8.12.: "Ein belarussischer Traum"
Aus Anlass des Internationalen Tages der Menschenrechte laden der
Verein “Menschenrechte in Belarus e.V.“ und der German Marshall Fund
of the United States zu folgender Filmvorführung und anschließender
Diskussion mit Gästen aus Belarus sehr herzlich ein: “Ein belarussischer Traum“: was passierte in Belarus nach der Wahl 2010? Das EU-Nachbarland Belarus wird seit 1994 von Alexander Lukaschenko
autoritär regiert. Seit den gefälschten Präsidentschaftswahlen im
Dezember 2010 sehen sich Demokraten, Menschenrechtler und unabhängige
Journalisten einer neuen, massiven Verfolgungswelle ausgesetzt.
Gleichzeitig gerät das Regime Lukaschenkos zunehmend unter
wirtschaftlichen Druck, ist international isoliert und verliert in der
Bevölkerung seinen Rückhalt. „Ein belarussischer Traum“ ist der erste unabhängige Dokumentarfilm,
der sich der jüngsten Ereignisse und Entwicklungen in Belarus annimmt.
Regisseurin Jekaterina Kibaltschitsch zeigt eindrücklich, mit welcher
Härte die belarussische Regierung gegen Andersdenkende vorgeht, aber
auch, wie fast zwei Jahrzehnte der Diktatur den Alltag und die Träume
ihrer Landsleute beeinflussen. Nach der Filmvorführung (50 Minuten) schließt sich eine Diskussion mit
folgenden belarussischen Gästen an: Alexander Atroschtschenkow ist Journalist der unabhängigen Webseite
Charter97.org und war Pressesprecher des Präsidentschaftskandidaten
Andrej Sannikow. Nach den Wahlen am 19.12.2010 wurde er verhaftet, des
Schürens von Massenunruhen angeklagt und zu einer Haftstrafe von vier
Jahren verurteilt. Mitte September kam er auf Verfügung Lukaschenkos
und ohne Gnadengesuch frei. Nikita Lichowid ist Aktivist der Bewegung „Für Freiheit“. Nach der
Wahl wurde er zu drei Jahren und sechs Monaten Haft in einem
Arbeitslager verurteilt. Auch er kam Mitte September frei, ohne ein
Gnadengesuch unterschrieben zu haben. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, dem 8. Dezember 2011, um 19
Uhr im Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Straße 4,
10405 Berlin statt. Der Eintritt ist frei. Eine deutsche Übersetzung von Film und Diskussion wird angeboten. Wir
weisen auch darauf hin, dass während der Veranstaltung genehmigte
Filmaufnahmen durch einen belarussischen Dokumentarfilmer vorgesehen
sind. Wir bitten um Anmeldung zu dieser Veranstaltung bis 7. Dezember unter
berceeintern@gmfus.org wird gebeten.
Verein “Menschenrechte in Belarus e.V.“ und der German Marshall Fund
of the United States zu folgender Filmvorführung und anschließender
Diskussion mit Gästen aus Belarus sehr herzlich ein: “Ein belarussischer Traum“: was passierte in Belarus nach der Wahl 2010? Das EU-Nachbarland Belarus wird seit 1994 von Alexander Lukaschenko
autoritär regiert. Seit den gefälschten Präsidentschaftswahlen im
Dezember 2010 sehen sich Demokraten, Menschenrechtler und unabhängige
Journalisten einer neuen, massiven Verfolgungswelle ausgesetzt.
Gleichzeitig gerät das Regime Lukaschenkos zunehmend unter
wirtschaftlichen Druck, ist international isoliert und verliert in der
Bevölkerung seinen Rückhalt. „Ein belarussischer Traum“ ist der erste unabhängige Dokumentarfilm,
der sich der jüngsten Ereignisse und Entwicklungen in Belarus annimmt.
Regisseurin Jekaterina Kibaltschitsch zeigt eindrücklich, mit welcher
Härte die belarussische Regierung gegen Andersdenkende vorgeht, aber
auch, wie fast zwei Jahrzehnte der Diktatur den Alltag und die Träume
ihrer Landsleute beeinflussen. Nach der Filmvorführung (50 Minuten) schließt sich eine Diskussion mit
folgenden belarussischen Gästen an: Alexander Atroschtschenkow ist Journalist der unabhängigen Webseite
Charter97.org und war Pressesprecher des Präsidentschaftskandidaten
Andrej Sannikow. Nach den Wahlen am 19.12.2010 wurde er verhaftet, des
Schürens von Massenunruhen angeklagt und zu einer Haftstrafe von vier
Jahren verurteilt. Mitte September kam er auf Verfügung Lukaschenkos
und ohne Gnadengesuch frei. Nikita Lichowid ist Aktivist der Bewegung „Für Freiheit“. Nach der
Wahl wurde er zu drei Jahren und sechs Monaten Haft in einem
Arbeitslager verurteilt. Auch er kam Mitte September frei, ohne ein
Gnadengesuch unterschrieben zu haben. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, dem 8. Dezember 2011, um 19
Uhr im Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Straße 4,
10405 Berlin statt. Der Eintritt ist frei. Eine deutsche Übersetzung von Film und Diskussion wird angeboten. Wir
weisen auch darauf hin, dass während der Veranstaltung genehmigte
Filmaufnahmen durch einen belarussischen Dokumentarfilmer vorgesehen
sind. Wir bitten um Anmeldung zu dieser Veranstaltung bis 7. Dezember unter
berceeintern@gmfus.org wird gebeten.